Exkursionen




Besuch in Kummersdorf


Kummersdorf 01


Kummersdorf 02

Am 26. Juni 2016 besuchte der Arbeitskreis Luft- und Raumfahrt das Historisch-Technische Museum Versuchsstelle Kummersdorf. Herr Zwicker vom Förderverein des Museums veranstaltete für uns eine umfassende Führung durch das Museum und berichtete in einem interessanten Vortrag über die Geschichte der Versuchsstelle in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von der Kaiserzeit bis zum Nationalsozialismus.
Kummersdorf diente als Forschungsschwerpunkt für Militärtechnik, insbesondere für Raketentechnik. Hier führte auch Wernher von Braun eine Reihe seiner raketentechnischen Versuche durch.
Der Standort Kummersdorf wurde später im Wesentlichen durch die Anlagen in Peenemünde abgelöst.



Kummersdorf 03


Besuch im Fliegenden Museum in Großenhain


Museum

Hier einige Impressionen vom Ausflug des AK Luft- und Raumfahrt am 1. August 2015 zum Fliegenden Museum in Großenhain in Sachsen. Das Museum ist wirklich etwas etwas Besonderes: während man sich in einem historischen Hangar gerade eine museale Ausstellung und zahlreiche flugfähige Flugzeuge aus allen Epochen anschaut, werden zur gleichen Zeit direkt vor dem Hangar große Pratt & Whitney- oder Continental-Motoren teilweise feuerspeiend angelassen, damit sich gleich wieder eine schöne historische Maschine vor den Augen der interessierten Zuschauer in die Lüfte erheben kann.

An den Flugtagen, die im Internet aufgeführt sind, kann man “natürlich” auch mitfliegen, ist aber sicher nichts für “schwache Mägen”. Rüdiger Hoffmann hatte es sich gegönnt und hat souverän seine “Tiger-Moth-Taufe” erhalten, herzlichen Glückwunsch!



Großenhain


Tiger Moth


Besuch im Luftfahrttechnischen Museum Rechlin


Rechlin01

Am 27. September 2014 besuchte der Arbeitskreis Luft- und Raumfahrt im FDTMB das Luftfahrttechnische Museum Rechlin. Das Museum befindet sich in den Gebäuden der ehemaligen Luftwaffenerprobungsstelle des sogenannten III. Reiches, die bis 1993 von den sowjetischen Streitkräften in Deutschland genutzt wurden. Die Baulichkeiten wurden mit viel Engagement ständig ergänzt und erneuert.
Das Museum zeigt eine große Anzahl luftfahrttechnischer Exponate, aber auch einen Überblick über die Geschichte des Ortes Rechlin und seiner Umgebung. Es wird durch zwei gemeinnützige, ehrenamtlich tätige Vereine getragen. Der 1. Vorsitzende des Luftfahrttechnischen Museums Rechlin e.V., Herr Georg Schubert, hat unsere Gruppe durch das Museum geführt.
Ausgestellt wird zum Beispiel der Nachbau einer Messerschmitt Me 262 mit Originalteilen, wie auch der Bugsektion, bei der die zahlreichen Einschusslöcher die Grausamkeit des Krieges erkennen lassen. Ferner wird der originale BMW-Sternmotor einer Junkers Ju 52 gezeigt, die in den letzten Kriegstagen in Deetz/Havel notlandete. Auf dem Freigelände werden Schnellboote gezeigt, die die Geschichte Rechlins auch im Bereich des Schiffbaus dokumentieren.



Rechlin02


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Besuch im Depot des Alliiertenmuseums


Depot

Am 10. Juni 2014 erhielt der Arbeitskreis Luft- und Raumfahrt der Freunde und Förderer des Deutschen Technikmuseums Berlin e.V. eine exklusive Führung durch die Bestände im Depot des Alliiertenmuseums auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof. Hier lagert einiges zur Geschichte West-Berlins, was nicht im Museum in der Clayallee selbst ausgestellt werden kann, wie diverse Fahrzeuge, Panzer und Luftfahrzeuge. Der Arbeitskreis Luft- und Raumfahrt bedankt sich für die kompetente Führung trotz großer Hitze.



Besuch im Airbuswerk Hamburg-Finkenwerder


Hamburg

Am 18. Oktober 2013 hatte der Verein der Freunde und Förderer des Deutschen Technikmuseums Berlin zum Airbuswerk nach Hamburg-Finkenwerder seinen diesjährigen Ausflug durchgeführt. Organisator war der Arbeitskreis Luft- und Raumfahrt. Abfahrt für die 38 Teilnehmer war um 7.00 Uhr in Berlin-Steglitz und dann ging es mit einem Reisebus zuerst zum Hamburger Hafen, Brücke 4. Dort wartete bereits ein Schaufelraddampfer auf uns und wir erhielten bei goldenem Oktoberwetter eine Hafenrundfahrt mit ausführlichem Kommentar. Am eindrucksvollsten waren sicherlich die riesigen Verladekräne der Containerhäfen mit den randvoll beladenen Containerschiffen sowie die Docks, in denen sich auch die eine oder andere große Luxusyacht befand. Bereits bei der Hafenrundfahrt wurden wir von dem einem Walfisch ähnlichen Transportflugzeug des Typs Airbus “Beluga” überflogen, das gerade zur Landung auf dem Gelände des Airbuswerkes in Hamburg-Finkenwerder ansetzte und uns somit schon auf unser eigentliches Ziel einstimmte. Die “Beluga” basiert auf dem Airbus A300-600 R und transportiert sehr große Flugzeugbauteile von den verschiedenen europäischen Airbusstandorten zu den einzelnen Montage- und Ausrüstungswerken.



Im Anschluss an die Hafenrundfahrt hatten wir noch etwa eine Stunde Zeit für einen Spaziergang durch das interessante Hafenviertel und dann ging es schon weiter zum Airbus-Werk in Finkenwerder. Nachdem wir an dem riesigen Airbusgelände, zu dem auch ein Werksflugplatz gehört, angekommen waren, wurden wir nach der obligatorischen Ausweiskontrolle in zwei Gruppen aufgeteilt, die mit Headsets ausgerüstet von ihren jeweilgen Airbusexperten zweieinhalb Stunden lang durch die Hallen geführt wurden. Allein am Standort Finkenwerder sind rd. 16.000 Mitarbeiter beschäftigt. Wir konnten die Strukturmontage und die Endmontage folgender Flugzeutypen besichtigen: A 318, A 319, A 320 und A 321. Ferner erhielten wir eine Exklusivführung zu der Fertigung der Strukturteile der A 380. “Ein Flugzeug zu bauen ist ganz einfach!” sagte unser Werksführer, Herr Rueter, der bereits seit über 50 Jahren Flugzeuge in Finkenwerder baut. Kaum zu glauben, aber er und sein Kollege, Herr Asch, konnten tatsächlich jede Frage unserer Teilnehmer beantworten, was uns angesichts der hochmodernen Fertigung und des komplizierten Innenlebens der Flugzeuge stark beeindruckte. Interessant war auch das in der Fertigung demonstrierte Zusammenspiel zwischen den verschiedenen europäischen Herstellerwerken bei den unterschiedlichen Flugzeugtypen.
Höhepunkt war sicherlich die Besichtigung der A 380-Halle. Wegen der dort etwas größeren Dimensionen wurde vor der Halle höflich darauf hingewiesen, dass Teilnehmer, die nicht schwindelfrei sind, besser unten bleiben sollten. Selbstverständlich ließ es sich aber niemand nehmen, in der Halle eine Metalltreppe bis unmittelbar unter das Dach zu erklimmen, von wo man auf die dort abgestellten beiden A 380-Flugzeuge blicken konnte – allein die übergroßen Tragflächen ließen kaum noch den Hallenboden erkennen und jedes der vier Triebwerke hatte etwa den Durchmesser des Rumpfes einer A 318. Für die A 380 wird in Finkenwerder das Segment hinter dem Cockpit und das hintere Segment vor dem Druckschott hergestellt. Diese Segmente werden wegen ihrer Größe zunächst mit einem Schiff sowie zum Schluss mit einem Spezialfahrzeug über ein Autobahnteilstück nach Toulouse transportiert. Die Teile der anderen Airbusse werden mit der “Beluga” direkt nach Toulouse geflogen. Die A 380-Segmente werden in Toulouse mit den anderen Flugzeugsegmenten der A 380 zusammenmontiert. Dann kehrt die nun flugfähige A 380 auf dem Luftweg wieder nach Finkenwerder zurück, wo sie lackiert und vollständig innen ausgestattet wird. Dabei sind den Kundenwünschen fast keine Grenzen gesetzt. Die heutigen Airbusse bestehen bereits teilweise aus Carbon, z.B. beim A 350 zu 53%, wobei der Anteil dieses Werkstoffes künftig erheblich steigen wird. Die Auftragsbücher von Airbus sind über Jahre hinaus gut gefüllt, so dass man in Finkenwerder optimistisch in die Zukunft blickt. Nachdem wir uns bei unseren freundlichen Werksführern bedankt hatten, ging es wieder zurück nach Berlin, wo wir gegen 23:30 Uhr eintrafen.

Gruppe

Die Airbustour war ein beeindruckendes Erlebnis, zu dessen Gelingen viele Mitorganisatoren beigetragen haben. Besonders zu erwähnen sind Rüdiger Hoffmann, Wolfgang Lorenz, Jürgen Wetzel und Dieter Brüggemann.

Ralf Karasch
Sprecher Arbeitskreis Luft- und Raumfahrt



Treffen des AKLuR in Deetz an der Havel


Unser Mitglied Bernd Andert lud uns am 9. Juli 2011 zu einer luftfahrthistorischen Exkursion nach Deetz an der Havel ein.
Wir trafen uns um 10 Uhr, um als erstes das Heimatmuseum von Deetz zu besuchen. Anhand von Karten und Fotos erzählte uns ein Zeitzeuge von Luftkämpfen und Abschüssen während des 2. Weltkriegs rund um den Ort.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen und einem Spaziergang entlang der renaturierten Tongruben, besuchten wir den Yachthafen, um mit einem Boot die Flugzeugabsturzstellen in und an der Havel aufzusuchen, von denen uns der Augenzeuge berichtet hatte, um so einen räumlichen Eindruck zu gewinnen.
Danach erklommen wir noch den Mühlenberg mit den spärlichen Überresten einer ehemaligen Flakscheinwerferstellung und den Eichelberg mit den Überresten einer Funkstation der Luftwaffe aus dem 2. Weltkrieg. Das Wetter meinte es sehr gut mit unserer kleinen Gruppe, wir konnten eine weite Aussicht über die Havel genießen und die Wahl dieses Standorts verstehen.

Heimatmuseum Deetz

Zeitzeugenbericht im Heimatmuseum Deetz



Flussfahrt

Bootsfahrt auf einem Nebenarm der Havel



Mühlenberg

Aussicht vom Mühlenberg auf die Havellandschaft






Besuch im Simulatorzentrum


Am 6. April 2011 folgte das IL14-Team zusammen mit dem AKLuR einer Einladung zu einer Trainingsrunde auf den Flugsimulatoren der TU Berlin.

Simulator 1

Transall Simulator



Simulator 2

Airbus Simulator






Gemeinsamer Ausflug aller Aktiven des FDTM im Juli 2010


Am 31. Juli 2010 unternahmen alle Arbeitskreise gemeinsam einen Tagesausflug mit einem Doppeldeckerbus. Nach einer Schippelschutenfahrt wurde das Luftfahrtmuseum auf dem Flugplatz Finowfurt besucht.

Finowfurt01
Finowfurt01

Für die Mitglieder des AK Luft- und Raumfahrt war der Besuch des Luftfahrtmuseums Finowfurt besonders interessant.



Finowfurt02
Finowfurt02

Das private Museum ist publikumswirksam gestaltet.



Finowfurt03
Finowfurt03

Besonders freute uns, eine IL14 zu sehen. Wir erfuhren, dass sogar Handbücher von diesem Flugzeug als Kopie an die IL14-Gruppe des Technikmuseums gingen.






BBI 2009 - der Flughafen im Bau


Am 21.11.09 besuchten einige Mitglieder des AK-LuR die Großbaustelle des Flughafens BBI. Die Führung mit Erklärungen am Architekturmodell und einem Besuch auf dem Infotower dauerte etwa zweieinhalb Stunden.

Das Architekturmodell
Das Architekturmodell

Hier die Erklärungen am Architekturmodell.



Der Bus
Der Bus

Mit diesem Bus ging es über das weitläufige Gelände.



BBI Zufahrt
BBI Zufahrt

Auf der Zufahrt zum neuen Flughafengelände.



BBI Hauptterminal
BBI Hauptterminal

Ein Blick über den neuen Hauptterminal.






Dahlewitz 2008


Rolls-Royce Haupteingang
Rolls-Royce Haupteingang

Unseren letzten Besuch bei Rolls-Royce in Dahlewitz unternahmen wir im Herbst 2008.



Triebwerkprüfstand
Triebwerkprüfstand

Die Führungen sind immer interessant , wie hier durch den Triebwerkprüfstand.



Rolls-Royce Fertigungsstrasse
Rolls-Royce Fertigungsstrasse

Moderne Turbinentriebwerks-Fertigungsstraße als Gegensatz zur musealen Handwerksarbeit.






Dessau 2008


Dessau Junkers Museum 24.05.2008
Dessau Junkers Museum 24.05.2008

Das Technikmuseum Hugo Junkers war das Ziel unserer Fahrt am 24.Mai 2008



Dessau Lunfthansa D-AQUI mit laufenden Motoren
Dessau Lunfthansa D-AQUI mit laufenden Motoren

Flughafen Dessau, auch Hugo Junkers genannt. Startvorbereitungen für die Ju 52 der Lufthansa Stiftung. Die Motore laufen schon.



Lufthansa D-AQUI rollt zumStart
Lufthansa D-AQUI rollt zumStart

Die Lufthansa Ju 52 rollt zum Start



Dessau IL 14
Dessau IL 14

Im Freigelände des Technikmuseum “Hugo Junkers” Dessau, steht eine IL 14. Wenn das Wetter mitspielt sollte man unbedingt einsteigen.



Cockpit IL
Cockpit IL

Das Cockpit der IL 14: Jeder durfte sich als Pilot betätigen, wenn auch nicht abgehoben wurde.