Das Objekt des Monats
Werbesäule für das Medikament Contergan, 1958

Werbesäule für das Medikament Contergan, 1958

Aus heutiger Sicht wirkt der leichtfüßige Text auf dieser Werbesäule für das Medikament Contergan mehr als blauäugig. Gerade die in der Werbung hervorgehobene angebliche Ungefährlichkeit hatte viele Schwangere dazu bewogen, das Mittel nicht nur gegen Schlafstörungen, sondern auch gegen die morgendliche Übelkeit einzunehmen. mehr...




Nachrichten aus dem Förderverein 2017




Überführung der GASAG T3





Die GASAG T3 wird für die Überführung vorbereitet


Für die Überführung muß die Lokomotive Bauart pr. T3 vorbereitet werden. Dies geschieht in der Monumentenhalle. Hier ein Video der Überführung.

Vorbereitung Überfürhung
© Peter Sander / AK-Eisenbahn

Das Führerhaus wurde verschlossen und der Infobanner befestigt.






Übergabe eines Gravitationstriesels an das Museum


Spendentriesel Übergabe

Am 23.02.2017 wurde von Seiten des Fördervereins ein neues Exponat an die Stiftung des Deutschen Technikmuseum Berlin übergeben. Dieser neue Gravitationstriesel wurde im Eingangsbereich des Science Centers an der Ladestraße aufgestellt.
Herr Prof. Dr. Böndel von der Stiftung des Deutschen Technikmuseums bedankte sich für dieses neue Ausstellungsstück und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass der neue Gravitationstriesel an dieser Stelle vielen Museumsbesuchern auf eine anschauliche Art und Weise die Funktionen von Planetenumlaufbahnen näher bringen kann.



Spendentriesel Übergabe

Das wird zusätzlich auf einer Stele erklärt, die den Besuchern des Museums weitere Erläuterungen gibt.
Herr Pohlman vom Vorstand der Freunde und Förderer des Deutschen Technikmuseums verwies auf die guten Erfahrungen, die das Museum und der Förderverein bereits mit dem Gravitationstriesel im Neubau gemacht haben. Das neue Exponat soll gezielt die jungen Museumsbesucher ansprechen die im Science Center zum Mitmachen und Ausprobieren aufgefordert werden.



Spendentriesel Übergabe

Herr Dr. Neuert von der Stiftung des Deutschen Technikmuseums erläuterte die physikalischen Vorgänge die an diesem neuen Exponat nachvollzogen werden können.
Die Anwesenden und einige Museumsbesucher konnten anhand vieler mitgebrachter Münzen prüfen, ob die Rotationen verschiedener Münzen identisch oder unterschiedlich sind.

Text: Eva Schmidt Fotos: C.Kirchner






Wieder Fernschreibgeklapper im Deutschen Technikmuseum


Fernschreiber 1

Die Mitglieder des Arbeitskreises Kommunikation ließen am 12. Februar 2017 erneut die Fernschreiber in der Netze-Ausstellung des Technikmuseums Berlin „klappern“. Dank des Know-Hows der IfKom-Ingenieure und der Ingenieure des Fördervereins sind die elektromechanischen Geräte aus den siebziger und achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts betriebsfähig aufbereitet worden.



Fernschreiber 2

Sie wurden in der Umgebung der CRAY-2, dem schnellsten Zentralrechner der 80-er Jahre, den ersten handlichen Mobiltelefonen aus dieser Zeit und der Wetterradar-Station präsentiert. Zwei Fernschreibmaschinen Siemens T100 luden begeisterte Besucher ein, Nachrichten innerhalb der Ausstellungshalle auszutauschen. Eine Siemens T34 ratterte im Hintergrund und schrieb den „abgehörten“ Text mit (man-in-the-middle). Nebenan kommunizierte eine Lorenz LO133 mittels iTelex (Fernschreiben über Internet) mit der weiten Welt.



Fernschreiber 3

Sogar die Geschwindigkeiten mit der damals die Übertragungen stattfanden, wurde durch eine Fernverbindung mit dem Fernsprechmuseum Biesenthal demonstriert. Dort beantwortete eine professionelle Schreibkraft an einer Fernschreibmaschine Fragen von Besuchern. Gleichzeitig konnten ihr die Besucher über eine separat eingerichtete Videoverbindung beim Schreiben über die Schulter schauen.



Fernschreiber 4

Die maximale Übertragungsrate von 50 Baud (entsprechen 50 Zeichen pro Sekunde) wurde mit vorgefertigten Texten auf Lochstreifen sehr zur Freude der Besucher erreicht: „kaufen sie jede Woche vier gute bequeme Pelze“ oder den englischen Prüftext „the quick brown fox jumps over the lazy dog“. So bekamen die interessierten Besucher einen Einblick in eines der wichtigsten Übertragungsmedien für Geschäfts- und Telegrammbetrieb jener Zeit.



Fernschreiber 5

Auffallend war, dass gerade Kinder sehr an der „Technik zum Anfassen“ interessiert waren, was uns ermutigt, im Arbeitskreis auch künftig ähnliche Veranstaltungen zu unterstützen.

Text & Bilder: Arbeitskreis Kommunikation






Abwesenheitsposten für die T3 alt neu
© Michael Ahrendt

GASAG-Werkbahnlokomotive, preußische Tenderlok T3

Die Lok 1 des Gaswerks Mariendorf wurde 1901 bei Schwartzkopff in Berlin gebaut und wurde bis 1966 eingesetzt. Sie entspricht der Baureihe T3, von der allein die Preußische Staatsbahn 1.345 Stück beschaffte. Zwischen 1881 und 1905 war die T3 die typische Nebenbahn-Lokomotive schlechthin. Anschließend diente sie mitunter noch jahrzehntelang im Rangierdienst.

Bevor unsere Lok 1 im Jahr 1987 hier aufgestellt wurde, hatte sie längere Zeit im Freien gestanden. Die dadurch verursachten Rostschäden werden nun beseitigt, verlorene Schilder ergänzt, und die Lok erhält wieder ihre originale schwarze Farbgebung und metallisch-blanke Treibstangen. Ermöglicht wird das durch die GASAG und die Freunde und Förderer des Deutschen Technikmuseums Berlin e.V. – Arbeitskreis Eisenbahn.

Postertext

SEHR GEEHRTE BESUCHER,
ab der 9. Kalenderwoche findet Ihr mich leider
nicht mehr hier an meinem gewohnten Platz; denn
ich bin zur Kur. Geschenkt wurde mir diese Kur von
meinem alten Arbeitgeber, der GASAG und von den
Freunden und Förderern des Deutschen Technik-
museums Berlin e.V. Aber auch Ihr habt mit Euren
Spenden dazu beigetragen.
Noch weiß man nicht, welche Zipperlein genau ge-
funden werden. In einem über 100-jährigen Leben
sammelt sich doch so einiges an.
Deshalb freue ich mich auch weiterhin auf Eure
Unterstützung, damit wir uns bald wiedersehen.
Vielen Dank!
Eure Lok 1 vom Gaswerk Mariendorf




Poster der T3 - Download






Geschäftstelle Original

Sprechzeiten des Vorstands im Januar

Im neuen Jahr ist die Geschäftsstelle wieder ab 05. Januar 2017 besetzt.